Seelenschule in Kroatien 2012

„Nix ist Fix”
(war das ausgeschriebene Thema)
Eine erlebnisreiche Woche im Mai 2012 in Ljubac/Kroatien

Die Themen waren unter anderem „Selbstwahrnehmung, Spiegelgesetz, Orbs, Chakreneinführung und Spirituelle Hygiene”… Tja und wer mich kennt weiß es ja… jede Menge Channeling von mir und den Schutzengeln der Anwesenden! Lachen, Weinen, Erkenntnis und Veränderung machten jeden Tag einzigartig.
Es war eine sehr intensive Zeit mit meiner Gruppe, die bunt zusammengewürfelt war: Paare, Freundinnen und Solo Teilnehmer… am Ende waren alle ein „WIR”! Es gab gemeinsame Ausflüge, trotz eiskalten Regens unter anderem mit einem superleckeren Essen in einer klitzekleinen Pizzeria namens „TINEL” in Zadar. Zu empfehlen!
Die echte kroatische Hausmannskost unserer Hausherrin Fr. Stosja Gruban war eine Sensation! Auf unseren Gusto abgestimmt und in enormen Mengen bereitgestellt, das lässt mich heut noch schwärmen! Diese Braterdäpfel …
Mit Rücksicht auf die Persönlichkeitsrechte der TeilnehmerInnen zeige ich selbstverständlich keine Fotos mit Personen!! Die Aufnahmen mögen dem Betrachter mit lichtvoller Energie berühren und staunen lassen.
Bei einem Feuerritual am Strand entstanden die grandiosen Bilder der violetten Flamme! Aufgenommen mit meiner 08/15 Kamera, die nichts Besonderes kann… bis auf diese Bilder! Erlösung und Transformation ist an diesem wunder-vollen Abend geschehen.
Ich danke allen TeilnehmerInnen für die gemeinsame wundervoller Zeit und das große Vertrauen, das mir entgegen gebracht wurde und wird!
Lichtvolle Zeit und den Segen deines Engels wünscht dir von Seele zu Seele

Ma Anet-Ha, Marianne


Mein Erlebnis des Feuerrituals
Originalbericht einer Teilnehmerin

Als Teilnehmerin an der Seelenschule in Kroatien im Mai 2012 kam ich auch in den Genuss meines ersten Feuerrituals und hab mich neugierig darauf eingelassen.

Von Marianne wurden wir schon am Morgen beauftragt Holz zu sammeln und zu einer Stelle am Strand zu bringen, wo abends unser gemeinsames Feuerritual stattfinden sollte. Nachmittags ging es dann Richtung Friedhof, denn dort sollte einiges an altem Geäst herumliegen. Es war auch schnell gefunden und ich nahm so viele alte Äste und Holz wie ich tragen konnte mit, in Richtung Strand. Ein gutes Gefühl Holz hinter sich nachzuziehen und seine Gedanken schweifen zu lassen...ein Teil der Gemeinschaft zu sein...voll Neugierde und Erwartung. Im Gedanken – was will ich loslassen... da gibt es so viel, was davon ist wichtig – ging wohl jeder von uns mit seinem Holz zum angegebenen Platz.

Am Nachmittag kam dann von Marianne die Einladung, wer möchte würde eine gechannelte Zeichnung bekommen, um ein anstehendes Thema mit Hilfe unserer Engel und Begleiter besser loslassen zu können. Einer nach dem anderen verschwand in Mariannes Zimmer, um kurze Zeit später wieder mit einem Strahlen oder mit Tränen in den Augen wieder herauszukommen...

Dann war ich an der Reihe und nahm gegenüber von Marianne Platz. Mit geschlossenen Augen wählte sie den passenden Buntstift und begann zu zeichnen...Striche, Kreise Linien...in verschiedenen Farben, schmerzvoll...für sie spürbar und auch für mich...Opfer in früherer Inkarnation, verraten, vorgetäuschte Liebe, doch im Jetzt ist es abgeschlossen und ich kann es loslassen...für mich war keine Erinnerung da...nur der Schmerz war spürbar. Doch als ich die Zeichnung in meinen Händen hielt und mit Salbei bestreut und gereinigt, zusammenknüllen sollte, war da plötzlich eine unbändige Wut in mir! Ich kenne mich selbst als sehr sanftes Wesen – ich hab nicht gewusst, dass in mir so viel Wut ist. Sie stieg aus meinem tiefsten Inneres und mir rannen die Tränen aus den Augen...sie stieg hoch und kam endlich an die Oberfläche...ohne den genauen Grund zu kennen...es war auch nicht wichtig...ich spürte nur, sie ist tatsächlich in dieser Intensität unerkannt in mir gewesen.

Dann standen wir alle ums Feuer! Der Abendhimmel am Strand schenkte uns seine wunderbarsten Farben, die Wolkenformationen gaben uns die Gewissheit, dass wir alle behütet und beschützt waren. Die Energie hüllte uns ein und erhöhte zusammen mit dem faszinierenden Licht des Feuers und des Himmels unsere Schwingung. Ich fühlte mich als Teil einer Einheit..., etwas das letztlich jeder von uns ist...verbunden mit allem und nicht einsam und getrennt - doch viel zu selten, machen wir es uns bewusst. Jetzt war es ganz einfach...es war so spürbar...so geborgen und so vertraut, ES war einfach! Dann wurden wir von Marianne aufgefordert, jeder selbst den Zeitpunkt zu bestimmen, wann er seine Zeichnung und seine Themen dem Feuer übergeben wollte. Ich holte das zusammengeknüllte Papier heraus und konzentrierte mich nochmals auf die Wut – doch da war er schon wieder, dieser unendliche Schmerz, dieser Zorn über einen Verrat von jemandem den ich tief geliebt haben muss. Irgendetwas aus mir schrie „warum hast du mir das angetan” und dann warf ich das Papier ins Feuer und schwankte. Doch da war schon Marianne, die mich liebevoll auffing und mir sofort half, diese Energien loszuwerden, diesen Schmerz herauszulassen und endlich, endlich loszuwerden. Ich hatte kein Zeitgefühl, wie lange dieser Prozess gedauert hat, doch als ich bewusst wieder ins Feuer sah, lag mein zusammengeknülltes Papier noch genauso als Kugel im Feuer. Es wollte nicht verbrennen – oder – wollte ich es nicht loslassen? Tja, das musste wohl noch etwas getan werden und so hab ich ein Holzstück genommen und auf die Kugel hingeschlagen...und endlich ist sie zu Staub zerfallen...endlich hat die reinigende Flamme diesen Schmerz und diesen Zorn erlöst.
Auch alle anderen hatten mehr oder weniger heftige Erfahrungen bei diesem Ritual. Doch wir waren so geborgen. Jeder war ein Teil von etwas Großem...völlig wertfrei haben wir einander beobachtet, akzeptiert und einander geholfen. Wir waren behütet und wir wurden von Marianne im Hier und Jetzt und von außen von vielen spürbaren Begleitern, beschützt und bei der Reinigung unterstützt. Einer hat sich mit dem Anderen mitgefreut, wenn er sein Ritual erfolgreich abgeschlossen hat.
Aufgewühlt und erschöpft, müde und dankbar haben wir das Feuer bis zum kleinsten Ästchen neu gefüttert und am Brennen gehalten. Viele Gedanken, Wünsche und nicht mehr erwünschte Situation oder Eigenschaften wurden an diesem Abend noch dem Feuer übergeben, bis wir uns in unsere Zimmer zurückzogen.

Als wir einander am nächsten Morgen beim Frühstück wieder trafen, war in vielen Augen das Strahlen um einiges größer geworden und manche Falte in unseren Gesichtern hatte sich einfach verabschiedet.
Wir haben es so bezeichnet: „Wir haben aus unserem Rucksack wieder einige Steinbrocken heraus schmeißen dürfen!” Es hat etwas mit uns gemacht – das war für alle deutlich spürbar und unser Lachen ab diesem Tag war noch etwas fröhlicher und lauter als sonst.

Ich würde jedem die Möglichkeit wünschen, ein Teil von einer solchen Erfahrung zu sein! Beschreibungen sind manchmal hilfreich...sich darauf selbst einzulassen ist ein wunderbares Geschenk!